Ich warte gespannt …

Ich warte gespannt …

… bis ich die angepassten Korsetts holen kann. Und gespannt warte ich auch auf die Östrogentherapie, die auch in absehbarer Zeit beginnen soll. Was ich dann auch noch lernen will, ist Nähen um möglichst vieles selber machen oder auch gut flicken zu können. Ich denke, dass es für mich eine spannende Zeit wird. Nimmt mich wunder, wie das alles raus kommt, denn das sind ja grosse Veränderungen, die da auf  mich zukommen.

Aus meinem Leben 2

Aus meinem Leben 2

Ich wohne schon seit einigen Jahren mit der gleichen Person zusammen, und teile mit dieser Person mein Leben, und wir haben keine sexuelle Beziehung. Diese Person wird mich auch auf meinem weiteren Lebensweg begleiten und unterstützen. Dieser Lebensweg beginnt mit einer Östrogentherapie, die aber nicht zu einer geschlechtsangleichenden Operation führen wird, sondern ich werde dann als Frau leben, aber meinen Penis behalten, also als sogenannte Shemale oder präoperative Transsexuelle leben, da ich so meinem Ideal und meinen Gefühlen am nächsten komme. Ich weiss, dass ich mich auf einen langen und beschwerlichen Weg mache, aber es gibt für mich nicht viele Alternativen. Ich fühle mich weder 100% als Mann noch 100% als Frau und werde daher auch keine Anpassung an eines der Geschlechter machen, da ich mich zwischen den Geschlechtern fühle. Am liebsten wäre ich von meinen Gefühlen her ein Hermaphrodit (Zwitter).

Ob ich eine Namensänderung beantragen werde, weiss ich noch nicht, es kommt dabei auf verschiedene rechtliche Aspekte an, in der Schweiz ist das Ganze etwas schwieriger, da es kein „Transsexuellen-Gesetz“ gibt, das das alles regelt. Im Gegenteil, das Ganze beruht einzig und allein auf bundesgerichtlicher Rechtsprechung. Auch in diesen Belangen wird mich mein Wohn- und Lebenspartner unterstützen und sicher auch beraten, ob ich es wagen soll oder nicht.

Ich weiss noch nicht, was in meinem Leben noch so alles passieren wird, aber es wird sicher auch für mich spannend bleiben.

Lädele

Lädele

Ich war heute ein bisschen Lädele, und war hier http://www.lynmay.ch/ Unterwäsche für mich anschauen. Die machen auch Nähkurse für Dessous, Bikini, Negligé und Korsetts. Das sind auch Sachen, die ich mal lernen möchte, ausser ich finde einen Sponsor für die Dessous und Masskorsetts von diesen Damen. In der Nähe hat es auch noch ein Massschuhatelier http://www.tak-manufacture.com/ , nur für Frauenschuhe, die würden mir auch gefallen. Also strengt euch an, damit ich mir von euch entsprechende Gutscheine wünschen kann. Männer, ich hoffe, dass ihr mir meine Wünsche erfüllt, Frauen geniesst diese schönen Sachen auf den beiden Seiten.

 

Neuerungen

Neuerungen

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TV Vanessa

2011 das Jahr des Wandels

2011 Das Jahr des Wandels

Wie es dazu kam:

Schon vor fast 20 machte ich einen ersten Versuch einer Geschlechtsumwandlung, bei dem ich auch Weibliche Hormone nahm. Schon damals hatte ich eine Invaliden-Rente, in der Schweiz kurz IV oder IV-Rente genannt. Diesen Versuch der Geschlechtsum-wandlung brach ich ab, weil man mir Druck machte, ich müsse mich für oder gegen eine geschlechtsangleichende Operation entscheiden, was ich nicht konnte, da ich immer sagte, wenn ich diese Operation machen will, dann muss ich 200 prozentig sicher sein, nämlich 100 prozentig im Kopf und 100 prozentig im Herzen und das war ich damals nicht. Immer mehr stellte sich heraus, dass ich das eine nicht sein kann, das andere nicht bin, und mir eigentlich am wohlsten wäre wenn ich beides, also ein Hermaphrodit oder umgangssprachlich gesagt ein Zwitter sein könnte. Das ganze wurde auch von Depressionen und zwei Suizidversuchen begleitet, wegen denen ich auch zweimal in der psychiatrischen Klinik war.

Dann wollte mich die Invalidenversicherung wieder eingliedern, ich begann mit einem Vorkurs und machte danach eine Handelsschule, wo ich wegen Krankheit auch kurz vor dem Schluss rausfiel, und die IV-Rente war weg. Ich fand dann keine Arbeit, machte immer wieder kleinere Gelegenheitsarbeiten, und lebte hauptsächlich vom Sozialamt. Irgendwann bekam ich ein Angebot für jemanden Webseiten zu machen, und ich begann mit dem ersten Kurs für Website-Erstellung, aber da war auch nicht alles so wie es sein sollte, da kein Büro vorhanden war, arbeitete ich von zu Hause aus und wurde alle 5 Minuten wegen Anweisungen oder anderen Wünschen vom Chef angerufen, teilweise bis spät in die Nacht, mein Mitbewohner, der um 04.00 Uhr aufstehen musste, reklamierte, weswegen ich das letzte Telefon um 19.30 Uhr ent-gegen nahm, was ich dem Chef auch so sagte. Es gab dann immer mehr Probleme mit dem Chef, der Lohn kam auch nie, also kündigte ich fristlos, zog vor das Arbeitsgericht wo ich voll umfänglich Recht bekam, dann habe ich meinen Ex-Chef betrieben, was mir einen Verlustschein einbrachte. Danach ging nicht mehr viel mit arbeiten.

In den Jahren zwischen der ersten Hormonbehandlung und jetzt lebte ich auch immer wieder als Transvestit meine andere Seite aus, und versuchte soweit wie möglich angepasst zu leben, was aber nicht ging. Ich bekam trotz des Absetzens der weiblichen Hormone ein langsames aber kontinuierliches Brustwachstum. Obwohl ich merkte, dass einiges nicht stimmt, zögerte ich die Arztbesuche immer wieder heraus.

2011

Als mir der Druck von mir selber und anderen Personen zu gross wurde, machte ich wieder mit meinem Psychiater, der mich schon bei der ersten Hormonbehandlung mit Östrogenen (weibliches Geschlechtshormon) und dem Verfahren das zur ersten IV-Rente führte, einen Termin ab. Wir beschlossen dann, dass es am besten sei, wenn wir wieder einen Antrag auf eine IV-Rente stellten, und starteten dann wieder den Abklärungsprozess. Dabei wurden auch verschiedene Geburtsgebrechen und ein Testoteronmangel (männliches Geschlechtshormon) fest-gestellt, der nicht durch die frühere Hormonbehandlung hervorgerufen wurde, sondern sehr wahrscheinlich durch externe Schädigungen meiner Hoden verursacht wird. Während all diesen Abklärungen und teilweise auch bei den Sitzungen mit meinem Psychiater  hat mich mein langjähriger Wohn- und Lebenspartner immer begleitet, er wird mich auch weiterhin bei dem Prozess und Wandel begleiten. Ende Juni haben mein Psychiater und ich beschlossen, dass es für mich wohl am besten sei, nochmals eine Hormontherapie mit weiblichen Hormonen zu machen, aber keine geschlechtsangleichende Operation vor-zusehen, halt als sogenannte Shemale (Frau mit einem Penis, aber ohne Vagina, oder pre-operative Transsexuelle) lebe, so dass ich meinem gefühlten Ideal, dem Herma-phroditen am nächsten komme. Jetzt warte ich auf einen Termin bei einer Spezialistin für diese Art von Hormontherapie.

Langsam gehts weiter, es kommen neue Korsetts

Langsam gehts weiter, es kommen neue Korsetts

Lange ist es gegangen, aber es kommen neue Korsetts, sogar auf mass geschneidert, weil gewisse Korsetthersteller Probleme haben, die richtigen grössen zu liefern. Es wird sicher spannend für mich. Auch geht es in anderen Bereichen langsam weiter, Hormonbehandlung etc.