Der King am Grill

Am 23. August 2013 hatte ein Restaurant / Take-Away namens DER KING AM GRILL, nach einem 13 Monate dauernden Umbau des Hauses,  Eröffnung. Damit das Restaurant so wie es jetzt ist, überhaupt gebaut werden konnte, musste das ganze Haus kernsaniert werden. Die beiden Lokale die vorher an diesem Ort waren kannte ich beide, den Snack wie auch die Bar daneben.

Geführt wird das neue Restaurant von einer türkischen Familie. Der Inhaber nennt sich Elvis, da viele mit seinem türkischen Vornamen Probleme haben, und er schon immer eine Elvis-Frisur hatte, bekam er diesen Spitznamen. Mit der DER KING AM GRILL hat er beim Namen des Lokals, seinen Spitznamen auf die Spitze getrieben, und das auf eine sehr originelle Art.

Das Lokal

Das Lokal ist schön gemacht, einfach gehalten und hat grosse Fenster, was es angenehm Hell macht und einen Ausblick auf die lebhafte Badenerstrasse ermöglicht. Die Wände sind teilweise Sichtbeton, teilweise verputzt und weiss gestrichen, und teilweise mit Natursteinplatten verkleidet, und hat einen dunklen Plattenboden. Es hat eine offene Küche, in die man durch die grossen Fenster auch von der Strasse her hineinsieht. Es gibt einen Holzofen sowie einen verglasten Holzkohlegrill in einem gemusterten Gehäuse aus Kupfer. Der Holzofen und der Holzkohlegrill sind von meisten Sitzplätzen sichtbar, was dem Restaurant auch eine spezielle Atmosphäre gibt. Auch gehört es dazu, dass verschiedene Elvis-Konzertvideos ohne Ton gezeigt werden.

Das Essen

Das Essen am Eröffnungsabend war sehr gut, schmackhaft und die Portion hatte die richtige Grösse. Es gab Lammfleisch, Salat und Reis, sowie auf einem zweiten Teller verschiedene weitere kleine Beilagen, die auch sehr fein waren. Das essen war authentische türkische Küche.

Die Küche soll dann nach der Eröffnung eine Mischung aus türkischer und italienischer Küche sein.

Das Personal und der Service war sehr aufmerksam, freundlich und zuvorkommend.

Der Abend

Der Abend in diesem Restaurant war sehr schön und angenehm, ich lernte auch einige Interessante Leute kennen, mit denen sich gute Gespräche ergaben. Ich fühlte mich den ganzen Abend in diesem Restaurant sehr wohl. Aus einigen Gesprächen die ich führte, könnten sich auch noch ein paar interessante Blog-Artikel ergeben, wie zum Beispiel über die Situation von transsexuellen (transgender) Personen in den verschiedenen Regionen in der Türkei.

Auch kann ich mir vorstellen, in diesem Restaurant ohne Schwierigkeiten als Frau essen zu gehen.

Ich werde auf jeden Fall immer wieder hingehen, mir hat es sehr gefallen. Ich kann es allen Blog-Lesern wirklich nur empfehlen.

1. Hälfte der Formel-1 Saison 2013 als Sauber-Fan

Eine kleine Zwischenbilanz der Formel-1 Saison 2013 aus sicht eines Sauber-F1-Team Fans.

Die erste Hälfte der Formel-1-Rennsaison 2013 lief für das Sauber-F1-Team nicht besonders gut, mit nur sieben Punkten aus zehn Rennen. Das Team hat mit seinem Auto Fortschritte gemacht, allerdings ist es bei weitem noch nicht so gut wie das letztjährige Auto. Nico Hülkenberg holt aus dem Auto heraus was geht, und zeigt wirklich gute fahrerische Leistungen, aber Esteban Gutièrrez kommt nicht vom Fleck, weswegen die Punktebilanz auch viel schlechter ist als im Vorjahr mit zwei doch erfahrenen Piloten, mit einem Rookie ist es natürlich immer schwerer Punkte zu sammeln.

Was es auch erschwert, sind die dauernden Gerüchte, dass das Sauber-F1-Team finanzielle Schwierigkeiten habe. Diese Gerüchte kursieren immer noch dauernd, was es auch erschwert unbefangen und top-motiviert an die Rennen zu gehen, und das letzte aus allen und allem heraus zu holen. Das Sauber-F1-Team hat ja bekanntgegeben, dass sie neue Sponsoren und auch neue Partner für technische Kooperationen haben. Nur technische Kooperationen brauchen Zeit und müssen aufgebaut werden. Das Sauber-F1-Team hat auch bekannt gegeben, dass die Verträge unterschrieben und in Kraft sind, sowie dass die ersten vertragsgemässen Zahlungen geflossen sind. Jetzt wäre es schön, wenn die Gerüchteküche mal etwas Ruhe geben würde und das Team mal in Ruhe arbeiten könnte.

Jetzt bin ich gespannt, ob und was für Fortschritte das Team in der zweiten Saisonhälfte macht, da sie ja bekannt gegeben haben, dass sie den Sauber-C32-Ferrari weiterhin weiterentwickeln, und parallel dazu auch den Sauber-C33 für die Saison 2014 entwickeln, da sie damit das im aktuellen Auto steckende Potenzial noch ausschöpfen können, und auch vieles für das nächste Auto mitentwickeln und von den gemachten Erfahrungen profitieren können. Hoffen wir mal, dass das alles aufgeht.

So, jetzt warte ich mal gespannt darauf, wie es in der zweiten Saisonhälfte läuft. Dass diese Saison nicht mehr so gut werden kann, wie die Saison 2012, ist mir schon lange klar, aber ich hoffe, dass sich noch einiges bessert, und sie wenigstens zu Toro Rosso aufschliessen, oder Toro Rosso sogar noch Überholen können. Das würde sicher auch finanziell etwas helfen.

Die Seeüberquerung vom 21.08.2013

Am Mittwoch 21.08.2013 habe ich zusammen mit meiner Schwester an der Zürcher Seeüberquerung teilgenommen. Die Zürcher Seeüberquerung ist ein Breitensportanlass, an dem jeder gute Schwimmer teilnehmen kann. Die Schwimmdistanz zwischen den beiden Seebädern Strandbad Mythenquai und Bad Tiefenbrunnen ist 1,5 km, die benötigte Zeit um diese Distanz zurück zu legen ist für geübte Schwimmer zwischen 30 Minuten und 1 Stunde.

Meine Schwester und ich brauchten für die Seeüberquerung  1 Stunde, für sie war es die Premierenzeit, da sie das erste mal an der Seeüberquerung teilnahm, für mich war es länger als letztes Jahr, wo ich nur 50 Minuten benötigte. Allerdings ist dazu zu sagen bzw. zu schreiben, dass wir zusammen im Team Schwammen, und uns auch immer wieder etwas unterhielten, sowie an der Schiffsschleuse auch noch ein paar Minuten warten mussten.

Nach dem schwimmen, assen wir dann noch den Risotto, den es jedesmal nach der Seeüberquerung gibt, tranken noch etwas Mineralwasser und nahmen unser Andenken entgegen. Danach trafen wir im Ziel dann noch Freunde und Familienmitglieder, die da warteten. Mit ihnen schwammen wir dann auch noch etwas, oder spielten mit den Kindern die dabei waren, noch etwas im Wasser. Danach gingen wir dann noch in italienisches Restaurant was gutes essen, denn das hatten wir alle uns verdient. Für mich war es ein wunderschöner Tag, auch wenn er etwas anstrengend war, und ich am Abend auch recht müde war.

Heute schreibe ich den Artikel mit etwas Muskelkater, aber der wird schon wieder vergehen.

 

Ein sehr sportliches Wochenende

Ein sehr sportliches Wochenende

Am 17. August hatte ich zwei Sportliche aktivitäten, nämlich einen Wasserski-Kurs und das Limmatschwimmen.

Wasserski-Kurs

Samstag

Wasserski fahren ist schon recht anstrengend, vor allem wenn man gut 30 Jahre nicht mehr gefahren ist, und auch sonst nicht mehr so fit ist. Ich wollte zuerst gleich Mono-Wasserski fahren, aber das hat sich als zu schwierig erwiesen. Deshalb bin ich dann wieder auf zwei Skis Wasserski gefahren. Nach gut 30 Jahren nicht mehr Wasserski fahren bin ich auf 2 Skis dann beim dritten Anfahren aus dem Wasser gekommen und gestanden. Danach folgten dann die ersten Kurfen auf der Heckwelle des Bootes und erste Versuche über die Heckwelle zu fahren, was nicht so ganz gelang.

Ich war  mit drei Ladies auf dem Boot des Wasserski-Kurses, und diese drei Ladies, übten sich im Wake-Surfen. Fürs Wake-Surfen wird das Boot je nach dem auf welcher Seite man fährt mit Ballast befüllt, so dass eine grössere Heckwelle entsteht. Auf dieser Heckwelle surft man dann, nach dem man mit einem Seil aus dem Wasser gezogen wurde. Unter diesen drei Ladies war eine Anfängerin, die es sehr schnell gelernt hat.

Sonntag 

Am Sonntag durfte ich als erster raus und Fahren. Beim ersten anfahren kam ich problemlos auf zwei Skis aus dem Wasser, und konnte auch gleich Slalom hinter dem Boot fahren, auch über die Heckwelle ging alles gut, bis zu einem Sturz der aber kein Problem war. Beim zweiten Start hatte ich dann Probleme, und viel nach einigem korrigieren nochmals hin, weil ich verdrehte und einen Schlag bekam, den ich auch in den Muskeln spürte. Nach diesem Sturz gab ich weiter, so dass die Ladies etwas früher zum fahren beziehungsweise Wake-Surfen kamen, als es geplant war.

Beim zweiten mal fahren gehn, habe ich mich dann dafür entschieden auch mal das Wakesurfen zu probieren. Der Start war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, aber ich habe es schlussendlich geschafft zu stehen und die ersten Meter zu fahren, aber an die richtige Position fürs Surfen und die ersten Manöver hinter dem Boot habe ich es nicht geschafft. Aber ich werde es wieder mal ausprobieren, und vielleicht dann auch neben Wasserski fahren. Nach mir fuhren dann noch alle drei Ladies ihre Wake-Surf-Zeit hinter dem Boot, und zeigten mir wie es geht.

Diesen drei Ladies auch noch ein ganz herzliches Dankeschön, für ihre Geduld mit mir und ihre so hilfreichen Tipps beim Wake-Surf-Versuch, und natürlich auch dem Bootsfahrer und Instruktor.

Das Limmatschwimmen

Am Limmatschwimmen, war ich zusammen mit meinem Wohnpartner, der Freundin meines jüngeren Bruders, der leider nicht kommen konnte, sowie meiner Mutter, die mit fast 73 Jahren zum ersten mal am Limmatschwimmen war, und der es auch gefallen hat. Es war ein genüssliches und entspanntes schwimmen und sich treiben lassen, mit Gesprächen und dem geniessen der Stadt Zürich aus einer völlig anderen Perspektive, auf einer Strecke, die man nur beim Limmatschwimmen durchschwimmen kann, weil auf ihr sonst das ganze Jahr wegen des Schiffsverkehrs und anderen Regelungen, Schwimmverbot ist. Mein Wohnpartner und ich sind dieses Jahr in der Kategorie Schwimmsack gestartet, meine Mutter, und die Freundin meines jüngeren Bruder ganz normal beim Plauschschwimmen mit Startnummer.

Vielleicht starten wir alle nächstes Jahr in der Kategorie Schwimmsack, weil es am Ziel viel schneller geht und und angenehmer ist, da man für die Kleider nicht anstehen muss.

Streetparade-Exil 2013

Streetparade-Exil 2013

Vom 9. bis zum 11. August 2013 war ich zusammen mit meinem Wohnpartner in Lugano im Streetparade-Exil. Da haben wir es uns gut gehen lassen, und sind teilweise auf typischen Touristenpfaden und den Pfaden meiner Kindheit gewandelt. Wir waren im Schweizer Zollmuseum und auch in der Swiss Miniature in Melide. Beide Sachen hat er noch nie gesehen, ich hatte jedoch beides schon als Kind gesehen. Für mich war es trotzdem spannend, da ich so auch mal gesehen habe wie sich diese beiden Sachen in den vielen Jahren verändert haben.

Ansonsten haben wir natürlich ein Wochenende lang entspannt und gut gegessen. Das Hotel in dem wir waren, war einfach aber gut und günstig, recht zentral gelegen und doch recht ruhig. Wir beide haben das Wochenende sehr genossen.

 

Lake Lugano map with place names in Italian.