2013 eine kleine Jahresbilanz

2013 eine kleine Jahresbilanz

Das ganze Jahr 2013 war für mich ein gutes und spannendes Jahr. Es war von einigen sehr schönen Erlebnissen geprägt. Zu diesen Erlebnissen gehören unter anderem das Streetparade-Exil im Tessin, genauer in Lugano, sowie meine dreiwöchigen Ferien kurz nach meinem Geburtstag. Dazu gehören auch das Limmatschwimmen, das dieses Jahr zum 50. mal ausgetragen wurde, an dem zum ersten mal meine Mutter dabei war, so wie die Freundin meines Jüngeren Bruders, da er dann leider arbeiten musste. Ebenso gehörte die Zürcher Seeüberquerung dazu, bei der meine Schwester das erste mal dabei war, und wir beide haben sie erfolgreich absolviert.

Es gab auch ein paar Sachen, die nicht so gut begannen, sich dann aber ins Positive wandelten. Zu diesen Sachen gehörte die Formel-1-Saison 2013, in der es für das Team dessen Fan ich bin, nicht gerade gut lief. In der ersten Saisonhälfte war der Wurm drin, und es kamen dann auch noch finanzielle Sorgen dazu, die eine Verbesserung der Situation bei den Rennen auch nicht gerade erleichterte, und dann haben gewisse Reporter und Medien immer darüber berichtet und fantasiert was mit dem Team angeblich passiert. Das hat es sicher auch nicht erleichtert vorwärts zu kommen, wenn man nicht alle Energie aufs vorwärts kommen richten kann sondern immer noch gegen das Geschwätz ankämpfen muss. Das Sauber-F1-Team konnte sich in der zweiten Saisonhälfte dann sehr stark steigern, doch reichte es nicht einen der ärgsten Konkurrenten, nämlich Force India, hinter sich zu halten. Schliesslich gab es auch für die finanziellen Probleme eine Lösung, es kommen neue Investoren und Partner, und es bleibt auch die mexikanische Unternehmensgruppe um Carlos Slim an Bord.

Mal noch kurz was zum Street-Parade-Exil im Tessin und zu meinen Ferien. Das Street-Parade-Exil verbrachten mein bester Freund und Mitbewoher und natürlich ich in Lugano im Tessin. Da wandelten wir an diesem Wochenende etwas auf den Spuren meiner Kindheit, in dem wir einen Ausflug ins Zollmuseum in Gandria und auch zur Swissminature in Melide machten, was für beide spannend war, da man auch die Veränderungen die auch bei diesen beiden Ausflugszielen passierten spannend sind, und das Zollmuseum und auch die Swissminiature selbst mal einen Blick wert sind.

Die drei Wochen Ferien die ich dann im Herbst in der Wärme und Sonne verbringen durfte, waren etwas sehr schönes für mich und haben mir sehr gut getan. Die fünf Inseln die wir besucht haben, waren sehr schön und spannend, aber es war auch sehr anstrengend, ständig das hin und her, Gepäck schleppen, etc. Für fünf Inseln sollte man viel mehr Zeit haben, um das Land und die einzelnen Inseln viel besser kennenlernen zu können. Wir werden dieses Jahr wieder gehn, das wird uns weiterhin viel Spass und Freude machen, wir wollen da wirklich alles besser und genauer kennen lernen. Über meine Ferien blogge ich dann in einem anderen Blog.

Ansonsten war das Jahr recht normal, trotzdem schön und spannend. Jetzt schaue ich mal wie das Jahr 2014 wird. Übrigens wird heute das neue Formel-1-Auto des Sauber-F1-Teams vorgestellt, der Sauber-C33-Ferrari. Da werde ich natürlich gespannt hinschauen.

Statistik-2013

Statistik-2013

Es ist wieder so weit, Auttomatic, die Firma hinter meiner Toolsammlung für meinen Blog, die auch das Statistik-Modul enthält hat mir auch dieses Jahr wieder einen Jahresstatistik geliefer, die schön bebildert ist. Ich bin ganz zufrieden wie alles lief, ich hoffe ihr auch wenn ihr das alles dann seht. Viel vergnügen beim anschauen und lesen.

Link zum Statistik-2013-Bericht

Danke an meine Leser und Blogbesucher.

Herzdraches Blog

Herzdraches Blog

Heute habe ich wieder mal etwas in meinem Blog gestöbert. Unter den Links bin ich dann auf den Blog von Herzdrache gestossen. Also probierte ich den Link aus und ging bei ihr etwas lesen.

Herzdraches Blog ist ein sehr persönlicher Blog, der ihr Leben zum Thema hat, mit all den Problemen und Erlebnissen die das Leben so bietet. Sie schreibt nicht nur darüber, sondern auch ihre Meinung zu gewissen Themen wie Toleranz etc. Ihre Vorstellung als Bloggerin ist in einem dreiteiligen Beitrag namens die Geschichte des Drachenmädchens realisiert. Ich habe sie ganz am Anfang mal gelesen und finde sie gut.

Ich finde den Blog absolut lesenswert, und kann ihn euch nur empfehlen.

Herzdrache

Sind wir nicht alle irgendwie Anders?

Liebe Leser

Durch einen wundervollen Zufall, hatte ich die Ehre Vanessa kennen lernen zu dürfen, an der Eröffnung des King am Grill an der Badenerstrasse 248. Auf Anhieb war mir klar dass wir uns gut verstehen werden. Kennt ihr dieses Gefühl wenn es einfach stimmt und man ungezwungen sich unterhalten kann, als kenne man sich schon lange, dabei sind es knapp 3 Minuten her seit dem ersten Hallo? 🙂 So war es für mich mit der bezaubernden Vanessa. Dass Sie/er etwas „Anders“ ist, war für mich kein Hindernis. Im Gegenteil, hat es mich eher fasziniert. Der aussergewöhnlichste Gast an der ganzen Eröffnung, umgeben von sehr vielen „anders denkenden Türkischen Herren“. Ich bin eine Junge Frau die weder Transsexuell noch Homosexuell ist, aber ich habe mich mit diesem Thema ziemlich oft befasst, da viele meinen dass dieses Tabu Thema in islamischen Ländern immer noch unter den Tisch gekehrt werden, das stimmt nicht ganz. Ihr werdet überrascht sein wie weit Menschen wie Vanessa in der Türkei schon sind und genau darüber möchte ich euch gerne berichten.

Sind wir nicht alle irgendwie Anders?

Wenn wir einen Funken Toleranz-Gefühl empfinden, auch wenn wir uns im ersten Moment nicht gleich in eine Situation hinein versetzen können, ist da nicht der erste Gedanke: „hmm… jedem das seine.“ Man sagt das so plump daher, aber ist eigentlich jedem bewusst dass viele das zwar sagen, aber nicht wirklich meinen? Ist wirklich jedem sein eigener freier Wille erlaubt und akzeptiert? Vergisst die Akzeptanz, wie sieht es aus mit „Leben und Leben lassen“ so zu sagen die einfachste Form der Toleranz ???? Wir sagen so vieles und meinen davon in Wahrheit so oft, so wenig. So meinen viele wenn sie sagen „jedem das seine“ = „Mir doch egal so lange es mich nicht betrifft“ und „Leben und Leben lassen“ = „Ist mir doch Schnuppe, so lange sie sich von mir fern halten“

Gleichgültigkeit oder gar gegen etwas zu sein, das man ansich nicht mal versucht hat zu verstehen. Das zweitere trifft eher auf die türkische Einstellung gegenüber Transsexuellen zu. Natürlich nach aussen, denn in Wirklichkeit gibt es so viele von diesen Herren die es zwar in der Öffentlichkeit als abstossend benennen, aber sich heimlich in der Nacht in Taksim mit Transsexuellen treffen. Vor allem in den unteren Schichten der Türkei besteht natürlich das Tabu nach wie vor, man macht, aber spricht nicht darüber. Niemand will es zu geben, niemand kennt einen Transsexuellen, man hat nix gesehen, nix gehört. Absolute Ignoranz.

Dem setzen die jüngeren Generationen aber nun ein Ende! Die jungen homosexuellen Paare, sowie auch Transexuelle verstecken sich nicht mehr. Heut zu Tage, vorallem in Istanbul Zentrum trifft man sie auf Schritt und Tritt, in der Migros, in einem Cafe, am Hafen, im Park, etc. Klar haben die politischen Rückschläge dank unserem achso religiösen Erdogan dem ganzen ein Einhalt geboten, nur leider klappt das nicht wie erwartet. Das Volk ist mittlerweile so zusammengeschweisst dass sie alles und jeden schützen. Früher wurden die Transexuellen Strichgänger hart bestraft, heute kommt die Polizei nicht mehr an sie ran.

Der Witz an Erdogan ist, dass er sich nicht getraut direkt die Transsexuellen oder die Homosexuellen anzugreifen, zumindest nicht Öffentlich, da eine seiner besten Freundinnen die berühmte Sängerin und Schauspielerin Bülent Ersoy ist, die wiederum ist der erste komplett umoperierter Mann zur Frau auf der Welt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Was für ein Widerspruch nicht? 🙂 Bülent ist als Mann geboren, aber fühlte sich nicht wie einer, mit Reichtum und Ansehen war das alles kein Problem, nur war damals alles ein bisschen schwieriger und weniger weit in der Medizin. Am 14. April 1981 wurde sie operiert und erhielt nach ihrer Rückkehr aus London, nach der Operation gleich ihren rosaroten neuen Pass, hier der Wikipedia Eintrag zu Bülent Ersoy. Das ganze Volk hat das natürlich verfolgt, da Bülent Ersoy weder als Sänger/in noch als Schauspieler/in weg zu denken war.

Sehr spannend ist auch dass einer der überhaupt erfolgreichsten Sänger Zeki Müren geboren 1931 ein homosexueller mit der Neigung zur Frau war. Zu beginn haben natürlich die Manager dieses berühmten Mannes versucht alles zu vertuschen, bilder mit x Frauen in der Öffentlichkeit etc. nur konnte man nicht all zu lange verbergen was so offensichtlich war. Nach seinem nicht all zu direktem Coming Out, wurde er weder gedisst, verhasst oder deswegen anderst behandelt, im Gegenteil das halbe Volk hat ihn sowieso schon vergöttert, zudem war er der Antrieb für x tausende Geständnisse in türkischen Häusern. Man sagte damals nicht „ich bin Schwul“, sondern: „Ich bin wie Zeki Müren“ Er hat unbewusst so vielen Menschen das Leben gerettet, die damals noch dachten dass ihr „Anderst sein“ eine Krankheit ist und so viele ehrliche Coming Out’s wurden mit dem Tode bestraft, durch die eigenen Familien, wie in diesem Report zu sehen ist. Istanbul ist eine Stadt die laut Statistik mehr als 16 Millionen Einwohner hat, viele davon sind aus den Dörfern im Norden (die sogenannte untere Schicht). Aber trotzdem, dank diesen zwei sehr wichtigen Vorbildern, damals und auch heute noch, getrauten sich immer mehr und mehr Männer sich femininer zu kleiden, oder ihre Liebe zu einem anderen Mann zu gestehen. Zeki Müren war der Vorreiter aller homosexuellen Offenbarungen in der Türkei. Die Homosexualität ist seit 1852 in der Türkei keine Straftat mehr, aber die Mehrheit des Landes ist den Jahrtausend alten Traditionen verfallen und somit immer noch sehr Intolerant. In Istanbul sind die Facetten noch sehr unterschiedlich wie gesagt in den unteren Schichten zum Teil immer noch nicht akzeptiert, aber in der Stadt selbst existiert das Problem der Verhöhnung kaum noch. Es wird immer mehr und mehr Öffentlich darum gekämpft endlich Akzeptanz zu erhalten.

Das ganze ändert sich fatal wenn wir Istanbul verlassen. Junge Männer müssen ihre Familien verlassen bevor es jemand merkt und am besten nie wieder zurück blicken, da sie es sonst eventuell mit ihrem Leben bezahlen müssen. Es wird als Krankheit oder gar Fluch angesehen, als die Schande schlechthin. Meistens sind dann auch keine finanziellen Absicherungen vorhanden, somit sind die jungen Herren meistens zur Prostutition verdammt. Die männliche Prostutition ist sehr gross in der Türkei, vorallem in den Grossstädtern. Hingegen ist man ein Moderator, Sänger oder ein Filmstar wird man geliebt und akzeptiert. Das Land der Widersprüche! Arme Menschen erklären das auf ihre Weise: “ Die reichen haben alles schon satt, sie suchen sich immer neue Herausforderung, die sind nicht Schwul denen ist langweilig weil sie alles haben“. Witzige Aussage und doch ist die unwissenheit des einfachen Mannes beängstigend Traurig. Und wenn man sie fragt, warum es denn auch unter den armen Menschen homosexuelle gibt ist die Antwort: „die kriegen keine Frau ab oder die sind psychisch Krank“.

Zurück zum Restaurant Der King am Grill. Diese Familie stammt ursprünglich aus Erzincan eine der Herz-Städte der Traditionen unseres Landes. Die Völker in dieser Gegend sind mehrheitlich Aleviten und somit verfolgen sie eher Traditionen als Religion. Die Aleviten sind an sich bekannt für ihre Toleranz und nächsten Liebe, diese Aussagen treffen auf Ersin und seine Schwester Senem zu. Sie akzeptieren und respektieren das Fremde, unbekannte, vielleicht würde sich diese Haltung ändern wäre ein Verwandter betroffen 🙂 das wissen wir nicht. Ich weiss nur dass sie Vanessa total mögen und Vanessa sich nicht verstellen muss um sich dort wohl zu fühlen. Auch wenn sie in einem Rock oder im Kleid antanzen würde. Und genau aus diesem Grund liebe ich dieses Volk. Auch wenn sie es nicht verstehen, vielleicht sich nicht einmal drum bemüht haben es zu verstehen, sie akzeptieren und zeigen den selben Respekt den ein anderer Gast auch erhält. Und ich finde manchmal braucht es nicht mehr. Man kann nicht immer alles verstehen, aber man kann das „Anders sein“ hinnehmen und respektieren.

Wir sind in so vielen Hinsichten so unterschiedlich, weshalb können wir in unserer Sexualität nicht anders sein? Genauso wie wir unterschiedliche Vorlieben haben bezüglich des Aktes, weshalb soll Homosexualität akzeptiert sein und Shemale nicht, egal ob hier oder sonst wo? Wenn es das eine gibt und akzeptiert ist mittlerweile, dann kann es doch noch etwas anderes geben. Wie zum Beispiel versucht man doch, in einem Streitfall oft einen „Mittelweg“ als Lösung zu finden, vielleicht ist dieser „Mittelweg“ für den einen oder anderen tatsächlich die Lösung!

Ich persönlich glaube an die Liebe und an den Respekt, das ist meine Religion und alles was damit zu tun hat, ist bei mir Willkommen. Ich bedanke mich herzlich dass ihr euch die Zeit genommen habt meinen Eintrag zu lesen und stehe gerne für Fragen/Meinungen euch zur Verfügung.

Liebe Grüsse und ein wunderschönes Wochenende mit euren Liebsten 🙂

Alev

Ankündigung Gastautorin

Ankündigung Gastautorin

Liebe Blogleser, ich habe jetzt eine Gastautorin, sie heisst Alev und schreibt hier immer wieder aus Ihrer Sicht über die Transexualität, und über die Transexualität in der Türkei, wie es da so vor sich geht, und wie die Situation da so ist. Alev ist 29 Jahre alt, Türkin die in der Schweiz lebt, eine junge, hübsche und sehr charmante Frau. Sie wird sich sicher auch selber noch vorstellen. Alev habe ich im King am Grill kennen gelernt. Wann sie ihren ersten Blog-Beitrag schreibt bestimmt sie selber.

Alev’s eigener Blog, den Link findet ihr unten:

Alev’s eigener Blog

Der King am Grill

Am 23. August 2013 hatte ein Restaurant / Take-Away namens DER KING AM GRILL, nach einem 13 Monate dauernden Umbau des Hauses,  Eröffnung. Damit das Restaurant so wie es jetzt ist, überhaupt gebaut werden konnte, musste das ganze Haus kernsaniert werden. Die beiden Lokale die vorher an diesem Ort waren kannte ich beide, den Snack wie auch die Bar daneben.

Geführt wird das neue Restaurant von einer türkischen Familie. Der Inhaber nennt sich Elvis, da viele mit seinem türkischen Vornamen Probleme haben, und er schon immer eine Elvis-Frisur hatte, bekam er diesen Spitznamen. Mit der DER KING AM GRILL hat er beim Namen des Lokals, seinen Spitznamen auf die Spitze getrieben, und das auf eine sehr originelle Art.

Das Lokal

Das Lokal ist schön gemacht, einfach gehalten und hat grosse Fenster, was es angenehm Hell macht und einen Ausblick auf die lebhafte Badenerstrasse ermöglicht. Die Wände sind teilweise Sichtbeton, teilweise verputzt und weiss gestrichen, und teilweise mit Natursteinplatten verkleidet, und hat einen dunklen Plattenboden. Es hat eine offene Küche, in die man durch die grossen Fenster auch von der Strasse her hineinsieht. Es gibt einen Holzofen sowie einen verglasten Holzkohlegrill in einem gemusterten Gehäuse aus Kupfer. Der Holzofen und der Holzkohlegrill sind von meisten Sitzplätzen sichtbar, was dem Restaurant auch eine spezielle Atmosphäre gibt. Auch gehört es dazu, dass verschiedene Elvis-Konzertvideos ohne Ton gezeigt werden.

Das Essen

Das Essen am Eröffnungsabend war sehr gut, schmackhaft und die Portion hatte die richtige Grösse. Es gab Lammfleisch, Salat und Reis, sowie auf einem zweiten Teller verschiedene weitere kleine Beilagen, die auch sehr fein waren. Das essen war authentische türkische Küche.

Die Küche soll dann nach der Eröffnung eine Mischung aus türkischer und italienischer Küche sein.

Das Personal und der Service war sehr aufmerksam, freundlich und zuvorkommend.

Der Abend

Der Abend in diesem Restaurant war sehr schön und angenehm, ich lernte auch einige Interessante Leute kennen, mit denen sich gute Gespräche ergaben. Ich fühlte mich den ganzen Abend in diesem Restaurant sehr wohl. Aus einigen Gesprächen die ich führte, könnten sich auch noch ein paar interessante Blog-Artikel ergeben, wie zum Beispiel über die Situation von transsexuellen (transgender) Personen in den verschiedenen Regionen in der Türkei.

Auch kann ich mir vorstellen, in diesem Restaurant ohne Schwierigkeiten als Frau essen zu gehen.

Ich werde auf jeden Fall immer wieder hingehen, mir hat es sehr gefallen. Ich kann es allen Blog-Lesern wirklich nur empfehlen.

1. Hälfte der Formel-1 Saison 2013 als Sauber-Fan

Eine kleine Zwischenbilanz der Formel-1 Saison 2013 aus sicht eines Sauber-F1-Team Fans.

Die erste Hälfte der Formel-1-Rennsaison 2013 lief für das Sauber-F1-Team nicht besonders gut, mit nur sieben Punkten aus zehn Rennen. Das Team hat mit seinem Auto Fortschritte gemacht, allerdings ist es bei weitem noch nicht so gut wie das letztjährige Auto. Nico Hülkenberg holt aus dem Auto heraus was geht, und zeigt wirklich gute fahrerische Leistungen, aber Esteban Gutièrrez kommt nicht vom Fleck, weswegen die Punktebilanz auch viel schlechter ist als im Vorjahr mit zwei doch erfahrenen Piloten, mit einem Rookie ist es natürlich immer schwerer Punkte zu sammeln.

Was es auch erschwert, sind die dauernden Gerüchte, dass das Sauber-F1-Team finanzielle Schwierigkeiten habe. Diese Gerüchte kursieren immer noch dauernd, was es auch erschwert unbefangen und top-motiviert an die Rennen zu gehen, und das letzte aus allen und allem heraus zu holen. Das Sauber-F1-Team hat ja bekanntgegeben, dass sie neue Sponsoren und auch neue Partner für technische Kooperationen haben. Nur technische Kooperationen brauchen Zeit und müssen aufgebaut werden. Das Sauber-F1-Team hat auch bekannt gegeben, dass die Verträge unterschrieben und in Kraft sind, sowie dass die ersten vertragsgemässen Zahlungen geflossen sind. Jetzt wäre es schön, wenn die Gerüchteküche mal etwas Ruhe geben würde und das Team mal in Ruhe arbeiten könnte.

Jetzt bin ich gespannt, ob und was für Fortschritte das Team in der zweiten Saisonhälfte macht, da sie ja bekannt gegeben haben, dass sie den Sauber-C32-Ferrari weiterhin weiterentwickeln, und parallel dazu auch den Sauber-C33 für die Saison 2014 entwickeln, da sie damit das im aktuellen Auto steckende Potenzial noch ausschöpfen können, und auch vieles für das nächste Auto mitentwickeln und von den gemachten Erfahrungen profitieren können. Hoffen wir mal, dass das alles aufgeht.

So, jetzt warte ich mal gespannt darauf, wie es in der zweiten Saisonhälfte läuft. Dass diese Saison nicht mehr so gut werden kann, wie die Saison 2012, ist mir schon lange klar, aber ich hoffe, dass sich noch einiges bessert, und sie wenigstens zu Toro Rosso aufschliessen, oder Toro Rosso sogar noch Überholen können. Das würde sicher auch finanziell etwas helfen.

Die Seeüberquerung vom 21.08.2013

Am Mittwoch 21.08.2013 habe ich zusammen mit meiner Schwester an der Zürcher Seeüberquerung teilgenommen. Die Zürcher Seeüberquerung ist ein Breitensportanlass, an dem jeder gute Schwimmer teilnehmen kann. Die Schwimmdistanz zwischen den beiden Seebädern Strandbad Mythenquai und Bad Tiefenbrunnen ist 1,5 km, die benötigte Zeit um diese Distanz zurück zu legen ist für geübte Schwimmer zwischen 30 Minuten und 1 Stunde.

Meine Schwester und ich brauchten für die Seeüberquerung  1 Stunde, für sie war es die Premierenzeit, da sie das erste mal an der Seeüberquerung teilnahm, für mich war es länger als letztes Jahr, wo ich nur 50 Minuten benötigte. Allerdings ist dazu zu sagen bzw. zu schreiben, dass wir zusammen im Team Schwammen, und uns auch immer wieder etwas unterhielten, sowie an der Schiffsschleuse auch noch ein paar Minuten warten mussten.

Nach dem schwimmen, assen wir dann noch den Risotto, den es jedesmal nach der Seeüberquerung gibt, tranken noch etwas Mineralwasser und nahmen unser Andenken entgegen. Danach trafen wir im Ziel dann noch Freunde und Familienmitglieder, die da warteten. Mit ihnen schwammen wir dann auch noch etwas, oder spielten mit den Kindern die dabei waren, noch etwas im Wasser. Danach gingen wir dann noch in italienisches Restaurant was gutes essen, denn das hatten wir alle uns verdient. Für mich war es ein wunderschöner Tag, auch wenn er etwas anstrengend war, und ich am Abend auch recht müde war.

Heute schreibe ich den Artikel mit etwas Muskelkater, aber der wird schon wieder vergehen.

 

Ein sehr sportliches Wochenende

Ein sehr sportliches Wochenende

Am 17. August hatte ich zwei Sportliche aktivitäten, nämlich einen Wasserski-Kurs und das Limmatschwimmen.

Wasserski-Kurs

Samstag

Wasserski fahren ist schon recht anstrengend, vor allem wenn man gut 30 Jahre nicht mehr gefahren ist, und auch sonst nicht mehr so fit ist. Ich wollte zuerst gleich Mono-Wasserski fahren, aber das hat sich als zu schwierig erwiesen. Deshalb bin ich dann wieder auf zwei Skis Wasserski gefahren. Nach gut 30 Jahren nicht mehr Wasserski fahren bin ich auf 2 Skis dann beim dritten Anfahren aus dem Wasser gekommen und gestanden. Danach folgten dann die ersten Kurfen auf der Heckwelle des Bootes und erste Versuche über die Heckwelle zu fahren, was nicht so ganz gelang.

Ich war  mit drei Ladies auf dem Boot des Wasserski-Kurses, und diese drei Ladies, übten sich im Wake-Surfen. Fürs Wake-Surfen wird das Boot je nach dem auf welcher Seite man fährt mit Ballast befüllt, so dass eine grössere Heckwelle entsteht. Auf dieser Heckwelle surft man dann, nach dem man mit einem Seil aus dem Wasser gezogen wurde. Unter diesen drei Ladies war eine Anfängerin, die es sehr schnell gelernt hat.

Sonntag 

Am Sonntag durfte ich als erster raus und Fahren. Beim ersten anfahren kam ich problemlos auf zwei Skis aus dem Wasser, und konnte auch gleich Slalom hinter dem Boot fahren, auch über die Heckwelle ging alles gut, bis zu einem Sturz der aber kein Problem war. Beim zweiten Start hatte ich dann Probleme, und viel nach einigem korrigieren nochmals hin, weil ich verdrehte und einen Schlag bekam, den ich auch in den Muskeln spürte. Nach diesem Sturz gab ich weiter, so dass die Ladies etwas früher zum fahren beziehungsweise Wake-Surfen kamen, als es geplant war.

Beim zweiten mal fahren gehn, habe ich mich dann dafür entschieden auch mal das Wakesurfen zu probieren. Der Start war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, aber ich habe es schlussendlich geschafft zu stehen und die ersten Meter zu fahren, aber an die richtige Position fürs Surfen und die ersten Manöver hinter dem Boot habe ich es nicht geschafft. Aber ich werde es wieder mal ausprobieren, und vielleicht dann auch neben Wasserski fahren. Nach mir fuhren dann noch alle drei Ladies ihre Wake-Surf-Zeit hinter dem Boot, und zeigten mir wie es geht.

Diesen drei Ladies auch noch ein ganz herzliches Dankeschön, für ihre Geduld mit mir und ihre so hilfreichen Tipps beim Wake-Surf-Versuch, und natürlich auch dem Bootsfahrer und Instruktor.

Das Limmatschwimmen

Am Limmatschwimmen, war ich zusammen mit meinem Wohnpartner, der Freundin meines jüngeren Bruders, der leider nicht kommen konnte, sowie meiner Mutter, die mit fast 73 Jahren zum ersten mal am Limmatschwimmen war, und der es auch gefallen hat. Es war ein genüssliches und entspanntes schwimmen und sich treiben lassen, mit Gesprächen und dem geniessen der Stadt Zürich aus einer völlig anderen Perspektive, auf einer Strecke, die man nur beim Limmatschwimmen durchschwimmen kann, weil auf ihr sonst das ganze Jahr wegen des Schiffsverkehrs und anderen Regelungen, Schwimmverbot ist. Mein Wohnpartner und ich sind dieses Jahr in der Kategorie Schwimmsack gestartet, meine Mutter, und die Freundin meines jüngeren Bruder ganz normal beim Plauschschwimmen mit Startnummer.

Vielleicht starten wir alle nächstes Jahr in der Kategorie Schwimmsack, weil es am Ziel viel schneller geht und und angenehmer ist, da man für die Kleider nicht anstehen muss.

Streetparade-Exil 2013

Streetparade-Exil 2013

Vom 9. bis zum 11. August 2013 war ich zusammen mit meinem Wohnpartner in Lugano im Streetparade-Exil. Da haben wir es uns gut gehen lassen, und sind teilweise auf typischen Touristenpfaden und den Pfaden meiner Kindheit gewandelt. Wir waren im Schweizer Zollmuseum und auch in der Swiss Miniature in Melide. Beide Sachen hat er noch nie gesehen, ich hatte jedoch beides schon als Kind gesehen. Für mich war es trotzdem spannend, da ich so auch mal gesehen habe wie sich diese beiden Sachen in den vielen Jahren verändert haben.

Ansonsten haben wir natürlich ein Wochenende lang entspannt und gut gegessen. Das Hotel in dem wir waren, war einfach aber gut und günstig, recht zentral gelegen und doch recht ruhig. Wir beide haben das Wochenende sehr genossen.

 

Lake Lugano map with place names in Italian.