Ich melde mich mal wieder

Ich melde mich mal wieder

Es geht mir immer noch sehr gut, auch die letzten zwei Wochen hatte ich ein konstantes Brustwachstum, nicht immer so stark wie vor zwei Wochen, aber immer wieder so starke Schübe. Heute habe ich auch so starke Schübe, aber es tut mir gut, es gefällt mir, und ich merke sehr stark, dass wieder etwas geht, und ich meinem Traum immer wieder etwas näher komme. Es macht richtig Spass, selber zu beobachten, dass man immer weiblicher wird, und das nicht nur wegen der Kleider und Schuhe, sondern vor allem der ganze Körper.

Ich freue mich auch jetzt schon auf die nächsten wärmeren Tage die am kommen sind, aber noch mehr auf den Frühling und den Sommer. Langsam sollte ich aber wieder etwas schwimmen gehen, damit ich eine bessere und attraktivere Bikini-Figur bekomme. Auch wenn ich nicht viel mache, so ist sie doch schon besser als am Anfang des Sommers im letzten Jahr, jedoch schlechter als am Ende der Badesaison.

Brustwachstum

Brustwachstum

Seit ein paar Tagen habe ich wieder einen sehr starken Schub beim Brustwachstum.  Zum Teil habe ich doch ziemlich starke Dehnungsschmerzen, was nicht gerade Spass macht, allerdings sieht man nach solchen Phasen meist sehr gut, dass die Brüste auch gewachsen sind.  Ein kleines Problem für mich ist, dass manchmal wenn die Brüste so stark wachsen, es nicht angenehm ist einen BH zu tragen, da ich dann das Gefühl habe, dass das Tragen von einem BH nichts bringt, weil er einengt, aber ohne BH ist es dann auch recht unangenehm.

Gleichzeitig ist ein starkes Brustwachstum für mich auch erfreulich, da ich so merke, dass die Hormone wirken, und dann auch das Ergebnis sehe, nämlich die Veränderung meines Körpers, dass ich immer weiblichere Formen annehme, ich also immer mehr zu dem werde was für mich das Optimum ist. Ich werde immer mehr zur Shemale. Ich werde wohl in Kürze die BH-Grösse die ich jetzt trage hinter mir lassen, was mich sehr erfreut, nimmt mich wunder wie viel meine Brüste noch wachsen werden.

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Alle Artikel, die ich in diesem Blog veröffentliche, sind aus meiner Sichtweise geschrieben. Alle Artikel von Gastautoren, sind aus ihrer Sicht geschrieben und ihre Meinung. Das heisst, es sind meine oder ihre Ansichten, Gefühle, oder so wie ich oder sie gewisse Sachen verstehen. Die Artikel von Gastautoren sind ihre Meinung, und die muss nicht unbedingt mit meiner Meinung übereinstimmen, jedoch sollten ihre Blog-Artikel zum Thema dieses Blogs passen.

Auch kann es passieren, dass etwas fachlich nicht ganz richtig ist, da lasse ich mich gerne korrigieren. Es sind Diskussionen über die Kommentarfunktion möglich und erwünscht.

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Dieser Blog-Artikel, gilt natürlich für alle Themen und Unterseiten dieses Blogs.

 

Hormondosis

Da Hormone sehr wirksame und verschreibungspflichtige Medikamente sind, sage ich nichts über die [glossary id='3334' slug='hormondosis' /], die ich habe, oder die andere haben aus. Eine Hormonbehandlung gehört meiner Meinung nach immer in fachärztliche Hände, denn jede Person muss durch den Facharzt einzeln beurteilt werden, und dann auch auf ihre persönliche Dosis eingestellt werden. Dazu gehört auch die Ehrlichkeit des Patienten dem Arzt gegenüber, was die Einnahme von anderen Medikamenten und auch Vorerkrankungen betrifft. Denn eine [glossary id='3315' slug='hormonbehandlung' /] kann viele Risiken in sich bergen, wie erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, erhöhtes Thromboserisiko, etc. Zu dieser Ehrlichkeit gehört für mich auch die Akzeptanz der ärztlichen Entscheidung solch eine Behandlung wegen der Risiken oder Nebenwirkungen nicht durchzuführen, und auch nicht mit im Internet oder auf dem Schwarzmarkt selbst gekauften Medikamenten selbst zu machen. Denn bei im Internet oder auf dem Schwarzmarkt gekauften Medikamenten weiss man nicht, was wirklich in welcher Dosierung drin ist, wie die Nebenwirkungen sind etc.

Sich gewisse Lebenswünsche zu erfüllen, sollte meiner Meinung nach immer mit Vernunft und fachlicher Begleitung gemacht werden, vor allem wenn es um Lebenswünsche und Lebensentscheidungen von solch grosser Tragweite, wie eine Hormonbehandlung und eventuell auch einer geschlechtsangleichenden Operation geht.

Denn manchmal gehts im Leben nicht nur darum was man will, sondern auch darum, ob es möglich ist oder nicht. Deshalb auch von mir dieser Rat, denn auch ich mache meine Hormonbehandlung unter fachärztlicher Begleitung durch einen Psychiater und eine Endokrinologin (Hormonfachärztin), was mir in gewissen Situationen auch hilft oder schon geholfen hat. So ein Leben, das sich so verändert, ist nicht immer ganz einfach zu leben, es gibt viele kleine Tücken, Fallen und Probleme, oder auch Anfeindungen. Deshalb ist eine solch fachliche Begleitung in meinen Augen gut, wenn man ein Umfeld aus Freunden und einer Familie, sowie vielleicht sogar noch einen Partner oder eine Partnerin hat, die das akzeptieren und unterstützen, ist es sogar noch besser, ich würde sogar sagen extrem gut. Solch ein Umfeld kann sehr hilfreich sein, wenn es um Probleme bei Entscheidungen von solch enormer Tragweite geht.

Also sucht nicht im Internet nach angaben wie der Hormondosis, die andere nehmen, sondern informiert euch bei Fachleuten, was für euch gut, notwendig und sicher ist.

 

12.11.2012 Heute hatte ich wieder einen Termin bei der Hormonspezialistin

Termin bei der Hormonspezialistin

Letzten Dienstag, dem 06.11.2012 hatte ich einen Termin, um Blut für die Laboruntersuchungen nehmen zu lassen, damit die Ärztin und ich heute alles besprechen können was wichtig ist. Heute war auch das erste mal mein Wohnpartner dabei. Wir sind alle drei sehr zufrieden, wie es läuft und wie ich mich seit dem Beginn der [glossary id='3306' slug='hormontherapie-2' /] verändert habe. Sogar der Blutdruck ist super, einzig ich habe etwas zugenommen, seit ich das letzte mal gewogen wurde, aber das kann sich ja wieder ändern. Wir bleiben auch weiterhin bei den Hormonpflastern, die ich jetzt habe.

Ich fühle mich richtig gut, und habe auch riesig Freude, dass alles so gut läuft. Der nächste Termin für eine Kontrolle ist erst wieder in einem Jahr. Übrigens ist der Termin schon abgemacht, was gut ist.

31.08.2012 Hormonpflaster

Hormonpflaster

Hormonpflaster gibt es je nach Hersteller in verschiedenen Dosierungen. So wie ich das Funktionsprinzip der Hormonpflaster verstanden habe, geben Hormonpflaster pro Quadratzentimeter und 24 Stunden eine bestimmte maximale Hormondosis ab. Wieviel Hormon das einzelne Pflaster pro tag abgibt, ergibt sich also aus der Fläche des Pflasters.

Ich spreche und schreibe mit Absicht nicht darüber, was für eine [glossary id='3334' slug='hormondosis' /] und was für Medikamente ich genau habe, also keine Handelsnamen und Herstellernamen, da ich nicht will, dass Personen auf dem Schwarzmarkt solche Produkte kaufen und sie selbst dosieren. Denn Hormonpräparate können sehr starke und gefährliche Nebenwirkungen haben und gehören nur durch Fachleute abgegeben und überwacht. Also wenn ihr über solche Produkte genauere Informationen haben wollt, so fragt doch bitte euren Arzt, der alle nötigen Informationen hat, und euch auch umfassend beraten kann.

Bei transsexuellen Personen ist es noch wichtiger, dass solche Medikamente durch Ärzte kontrolliert abgegeben werden, da es meistens noch einen speziellen Hormonblocker braucht, der das Hormon von dem Geschlecht das man “verlassen” möchte blockt, und so den Weg freimacht, damit die Hormone des “Wunsch- oder Zielgeschlechtes” wirken können. Auch diese zusätzlichen Medikamente haben Nebenwirkungen, müssen daher auch überwacht und kontrolliert, sowie natürlich auch richtig dosiert werden. Denn von der richtigen Dosierung der Medikamente hängen die Nebenwirkungen und eventuellen gesundheitlichen Folgen ab.

Die Handhabung der Hormonpflaster finde ich sehr einfach. Ein grosser Vorteil der Plaster ist vor allem, dass man über den ganzen Tag eine regelmässige Dosierung der Hormone hat, und nicht wie bei den Tabletten je nach Anzahl und wann man die Tabletten nehmen muss, Wirkstoffspitzen hat. Mich hat es noch ausgeglichener gemacht, als vorher mit den Tabletten. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich auch nur noch zweimal pro Woche die Pflaster wechseln muss, und nicht mehr täglich Tabletten nehmen muss. Wichtig ist nur, dass die Pflaster faltenfrei aufgeklebt werden, und nicht in Brustnähe oder auf die Brüste geklebt werden darf. Ansonsten muss man einfach die entsprechenden Stellen finden, wo man entsprechend gut und einfach hinkommt um die Pflaster aufzukleben. Vor dem aufkleben ist es am besten, wenn man die Hautstelle davor etwas reinigt, und danach das Pflaster mit der Handfläche etwa 10 Sekunden festpresst. Danach ist wirklich alles möglich, duschen, baden, schwimmen, etc. Worauf man jedoch gut aufpassen muss, ist dass man die Pflaster gut vor der Sonne schützt, weil der Wirkstoff sonst unwirksam wird. Das einfachste ist, wenn man einen gut deckenden, keine Sonne durchlassenden Stoff an dieser Stelle trägt.

Ich hoffe, das hilft euch weiter.

Glossar

14.07.2012 Schwimmen tut mir gut

Schwimmen tut mir gut

Dank dem, dass ich jetzt seit einigen Wochen praktisch jeden Tag schwimmen gehe, merke ich in verschiedenen Bereichen Verbesserungen. Unter anderem bin ich fitter, an gewissen Stellen habe ich auch schon etwas abgenommen, ich habe ein stärkeres Busenwachstum, und ich merke einfach überall, dass es mir besser geht.

Auch die Hormonpflaster funktionieren sehr gut, sie halten auch nach dem Schwimmen problemlos, auch nach dem in der Sonne liegen, und auch beim schwülen Wetter das wir in den letzten Wochen auch schon hatten, haben sie gehalten. Das ist gut und zeugt auch davon, dass ich wirklich viel weniger schwitze. Es lohnt sich, dass ich das alles mache, und ich die Östrogentherapie mache. Auch wenn es in letzter Zeit ein paar nicht ganz so gute Reaktionen gab, aber das gehört dazu. Ich muss jetzt dann nur mal noch nach guten und mir passenden Badeanzügen und Bikinis schauen gehn.

Ich finde es lohnt sich was ich jetzt alles mache, und ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass alles so weitergeht.

16.06.2012 Erste Erfahrungen mit den Hormonpflastern

Erste Erfahrungen mit den Hormonpflastern

Am 21. Mai habe ich mit den Hormonpflastern begonnen, anstelle von Tabletten. bis jetzt funktioniert das alles sehr gut und zuverlässig. Ich habe bis jetzt erst 2 Hormonpflaster verloren, eines mal während einer Nacht beim schlafen, und eines beim wechseln der Hormonpflaster, hat das eine einfach nicht richtig geklebt. Ich weiss jetzt, dass ich beim ablösen und ankleben der Hormonpflaster, die Haut gut mit Wundbenzin (Medizinalbenzin) reinigen muss, damit die Hormonpflaster auch gut Kleben. Ansonsten kann ich alles machen was ich will, mein morgendliches Bad nehmen, mich viel bewegen und auch schwitzen, sie halten, den Sonnenbad-schwitz-schwimmtest habe ich noch nicht gemacht, aber so wie ich das sehe, werden die Hormonpflaster den auch bestehen. Was ich auch sehr stark merke, dass ich eine viel regelmässigere Hormondosis habe, und daher alles regelmässiger ist, als bei den Tabletten bei denen es immer eine Dosispitze gibt, danach einen Tiefpunkt, und immer so weiter. Durch die regelmässigere Dosis, habe ich auch das Gefühl, dass mein Busen regelmässiger und mit weniger Dehnungspitzen wächst, was auch sehr angenehm ist.

Ich werde jetzt mal die Hormonpflaster weiterbenützen, und dann beim nächsten Arzttermin das Ganze mit meiner Ärztin besprechen, aber so wie es aussieht ist das für mich im Moment die Behandlungart die optimal ist.

 

16.05.2012 Am Montag hatte ich wieder einen Kontrolltermin

Am Montag 16.05.2012 hatte ich bei meiner Endokrinologin einen Kontrolltermin für die Hormonbehandlung, die ich am machen bin. Die Ärztin war mit allen Blut-, Leber-, Nieren-, und anderen Werten die sie kontrolliert sehr zufrieden, so dass ich statt alle drei Monate nur noch alle sechs Monate zur Kontrolle muss, und wenn alles so weiter geht, dann muss ich am Schluss nur noch einmal Jährlich zur Kontrolle. Das wäre natürlich sehr schön für mich, denn das gäbe wieder mehr Unabhängigkeit.

Ich habe jetzt auch versuchsweise mal Hormonpflaster statt Tabletten. Wenn es gut geht mit den Pflastern, und ich keine Probleme wie gereizte Haut habe, oder Ausschläge vom Klebstoff oder anderen Bestandteilen bekomme, so werde ich dann definitiv umstellen. Eine weitere Voraussetzung ist natürlich auch, dass die Pflaster dann auch kleben bleiben wo sie kleben sollen. Denn die Hormonpflaster sollen verschiedene Vorteile haben, zum Beispiel ein kleineres Thrombosenrisiko, ein kleineres Herzinfarktrisiko, etc. Wenn es bei mir also funktioniert, werde ich wirklich umstellen, um diese Vorteile mitzunehmen. Denn ich will diese Behandlung ja mit dem kleinst möglichen Risiko machen.

Ich habe dieses Jahr an den ersten wirklich warmen Tagen bemerkt, dass ich wirklich viel weniger schwitze als letztes Jahr an solch warmen Tagen. Das gute ist, nicht nur ich habe das bemerkt, sondern auch viele Bekannte und Freunde haben mir das bestätigt. Ihr wisst nicht was für ein schönes Gefühl das ist.

So das wars für heute wieder einmal.

Vanessa

27.04.2012 Shemale werden

Shemale werden

Dieser Artikel soll nicht eine Anleitung sein, wie man Shemale wird, sondern er kann nur einige Aspekte beleuchten, was es braucht, um sich auf diesen Weg zu machen. Dieser Artikel wird auch sicher nicht fachlich ganz korrekt sein, da ich vieles möglichst einfach zu schildern versuche, und auch viel Persönliches eingeflossen ist. Es mögen gewisse Warnungen in den Augen verschiedener Personen übertrieben erscheinen, ich streiche sie heraus, damit diejenigen die sich für diesen Weg interessieren oder sich auf diesen Weg machen wollen, oder sicher machen, ihn in Sicherheit und mit fachlicher Unterstützung machen.

Ich habe entdeckt, dass es einige Personen gibt, die nach “Shemale werden” suchen. Eine Shemale ist eigentlich ein vorübergehender Zustand, denn eine Shemale ist im Prinzip nichts anderes als eine voroperative Transsexuelle. Das heisst, es ist ein Mann der schon eine Hormonbehandlung am machen ist, weibliche Brüste hat, sich meistens auch weiblich kleidet, aber noch einen Penis statt eine Vagina hat, also die sogenannte geschlechtsangleichende Operation noch nicht gemacht hat. Alleine schon deshalb ist es nicht gerade sehr einfach eine Shemale zu werden.

Es braucht also gewisse Voraussetzungen dazu, dass man zur “Shemale” werden kann. Unter anderem gehören in vielen Ländern die Begutachtung der Person durch einen Psychiater oder Psychologen für ein entsprechendes Attest, dass man transsexuell ist, sowie oft ein Alltagstest dazu, das heisst, man muss eine Zeit lang in der Rolle als Frau leben. Danach kann dann die Hormonbehandlung mit Östrogenen beginnen.

Ein Mann der eine normale Menge Testosteron (männliches Geschlechtshormon) im Blut hat, bekommt einen Testosteron-Blocker als zusätzliches Medikament, zu den Östrogenen (weibliches Geschlechtshormon). Beide Medikamente können starke nicht mehr Rückgängig zu machende Nebenwirkungen haben. Zum Beispiel können Testosteron-Blocker als Nebenwirkung zu einem Testosteronmangel führen, auch geht das sexuelle Verlangen und die Potenz zurück, die auch nach dem Absetzen des Medikaments nicht mehr ohne Medikamente behoben werden können. Bei den Östrogenen können zum Beispiel ein erhöhtes Thromboserisiko, ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, wie auch ein erhöhtes Schlaganfallrisiko auftreten. Die Beispiele, die ich hier aufgezählt habe, sind keine abschliessende Liste, sondern nur mal so ein kleiner Auszug aus den möglichen Nebenwirkungen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich solche Medikamente nicht auf dem Schwarzmarkt besorgt, wenn sie einem der Arzt unter Umständen nicht geben will, weil es zu gefährlich ist. Eine solche Hormonbehandlung gehört unbedingt in die Hände von Fachleuten, denn die Risiken sind einfach zu gross. Natürlich haben die Medikamente auch erwünschte Wirkungen, wie Brustwachstum, etc. Allerdings können diese Medikamente auch psychische Auswirkungen haben.

So jetzt mal etwas Persönliches von mir. Ich hatte die letzten Jahre ziemlich grosse Hormonprobleme, welche erst nachdem ich mit meinem Psychiater gesprochen habe, und wir Abklärungen wegen anderer Probleme begannen, klar diagnostiziert wurden und seither auch behandelt werden. Ob die hormonellen Probleme die ich habe von einem früheren Versuch eine Geschlechtsumwandlung kommen, konnte bei mir nicht herausgefunden werden. Als ich die erste Hormonbehandlung abbrach, da ich mich nicht zur Operation entscheiden konnte, weil ich nicht zweihundert prozentig sicher war, nämlich zu hundert Prozent im Kopf und zu hundert Prozent im Herzen, war ich erleichtert, da es viel Druck von mir nahm. Ich hatte da und dann auch zwischendurch immer wieder Kontakt mit meinem Psychiater, und hatte auch immer wieder Termine bei ihm. In dieser fand ich auch heraus, dass ich gefühlsmässig weder Mann noch Frau bin, sondern mitten zwischen den Geschlechtern stehe.

Also, wenn ich beides nicht bin, sondern in der Mitte, und auch beides nie sein werde, dann bin ich von den Gefühlen her wohl ein Hermaphrodit (umgangssprachlich gesagt ein Zwitter). Wegen dem Hormonmangel den ich lange hatte, und der auch aus Gründen der Osteoporose-Vorsorge sowieso behandelt werden musste, konnte ich auch die Art der Hormone wählen. Ich habe mich für weibliche Hormone, also für Östrogene, entschieden und das nicht nur, um meinen Gefühlen am nächsten zu kommen, sondern weil sie für mich auch noch andere positive Wirkungen haben, wie zum Beispiel dass ich weniger schwitze als früher, natürlich auch ein Brustwachstum, wieder mehr Antrieb was zu machen, etc. Für mich persönlich, ist trotz der erhöhten Risiken wegen der Östrogentherapie die ich mache, viel Positives herausgekommen, und es ist für mich die Risiken wert, aber das auch nur, weil ich in sehr guten fachärztlichen Händen bin. Zudem fühle ich mich auch sehr sicher da ich mit jemandem zusammenwohne der mich unterstützt, mir Sicherheit gibt, und mich auch sehr gut versteht. Ich bin froh, kann ich den Weg so machen, wie ich ihn jetzt mache, dafür bedanke ich mich bei allen, die mich fachlich wie auch mit Verständnis Geborgenheit, Sicherheit, Akzeptanz und als Person unterstützen, weil sie da sind, Danke Danke Danke.

Und bitte geht diesen Weg nur, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr diesen Weg gehen wollt, denn die Konsequenzen können weitreichend sein.